Durch die Pandemie kommen viele Menschen ins Nachdenken: Ist das Leben, das ich führe, das richtige für mich? Erfüllt mich mein Beruf noch? Oder weiß ich nur, dass ich nicht in den bisherigen (Berufs-)Alltag zurück und z.B. Kurzarbeit mit vollen Aufgaben, viele Überstunden oder „Business as usual“ nicht mehr akzeptieren will?
In den letzten Monaten waren Führungskräfte durch die Pandemie, die gefühlt kein Ende hatte, extrem gefordert – in all ihren Rollen: Als Teamleiterin, als Ingenieurin, als Vater und als Vorsitzender des Sportvereins.
Immer mehr geht es in der Gesellschaft um die Sinnhaftigkeit der Arbeit und des Lebens. Menschen wollen etwas Sinnvolles tun, etwas hinterlassen. Wer Leere in seinem Leben empfindet, sucht nach dem Sinn des Lebens, stellt sich Fragen wie „Wofür bin ich auf der Welt?“ oder „In wessen Dienst will ich mein Leben stellen?“. Das ist insbesondere zum Jahreswechsel ein spannendes Thema – oft wollen wir, dass sich im nächsten Jahr etwas ändert. Nur was und wie? Und ist das Thema Sinn nicht ziemlich abstrakt? Hier können ein paar Ergebnisse aus den Studien von der Sinnforscherin Tatjana Schnell (www.sinnforschung.org ) Licht ins Dunkle bringen.
Führung ist eine wirksame Kraft, um Menschen und Organisationen zu ermöglichen, innere Hindernisse zum eigenen Engagement zu überwinden.“ (Amy Edmondson)
In manchen Organisationen sind Fehler erlaubt, es darf Neues ausprobiert werden und verworfen werden – Scheitern ist ok. In anderen Organisationen wiederum ist es nicht ok, Fehler zu machen, sie müssen sorgfältig verborgen werden, es werden Geschichten erfunden und Umwege gemacht.